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Spielraum_02 playground spielt sich auf
Am Beginn steht ein leerer Raum, der sich im Laufe der zweimonatigen Ausstellung immer wieder verändern und neu generieren wird. Es gibt keine fertige Ausstellung, sie baut sich mit der Zeit auf, sodass der Raum selbst zur Ausstellung wird. Jeder Besucher, der bereit ist mit uns zu spielen, kann ein Teil des Spielraumes werden und zu dessen Gesamtheit beitragen.
Somit ist es nicht nur unser Spielraum sondern unser aller Spielraum. Die Aufgabe, einem erwachsenen Menschen das Spielen oder einen spielerischen Umgang zu ermöglichen, liegt in erster Linie in der Selbstüberwindung. Diese Problematik wird einfach >überspielt<, da es keinen Zwang gibt, sondern nur eine Möglichkeit angeboten wird.
Erreicht wird dies durch ein funktionales >Multitasking<, so steht die Bar am Spielfeld und jeder kann somit ganz einfach Besucher und Betrachter sein, bei Gelegenheit aber schnell zum Mitspieler werden. Dieses Wechselspiel zwischen aktivem Mitgestalter und passivem Gast zieht sich durch die gesamte Zeit des Spielraumes.
Als eine wesentliche Thematik stellt sich auch die Art der Gestaltung dar. So steht neben der materiellen Gestaltung auch die Erfahrung und Eroberung mit dem eigenen Körper und die Gestaltung einer Erinnerung.