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Als eines Abends die erschöpften Blicke im Spielraumarchiv himmelwärts wanderten, erblickten wir sogleich einen gütigen Schimmelfleck der unsere Schmerzen zu lindern wusste.
Die Entdeckung von Gerhard und Eva brachte auch gleich einen Artikel in der renomierten "DER GRAZER"
Himmel auf Zimmerdecke
Erscheinungsdatum: 2005-09-15, Rubrik Lokales

Das "Haus der Architektur" als Pilgerstätte? Ein Grazer Pärchen erspähte an der Decke des Dachbodens ein Marienbild. Ursache: ein Schimmelpilz … Einfach himmlisch, Graz könnte zum Mekka für Katholiken werden. Grund: Auf dem Dachboden im Haus der Architektur in der Grazer Engelgasse 3 bis 5 schwört ein Pärchen, die Mutter Gottes mit ihrem Kind auf dem Arm gesehen zu haben. "An einer Zimmerdecke bildete sich auf Grund von Feuchtigkeit ein großer Schimmelfleck. Selbst für Laien auf den ersten Blick erkennbar – es handelt sich um die Jungfrau Maria, die ihr Kind in den Arm hält", betonten Eva und Gerhard Pichler gegenüber dem "neuen Grazer + Steirer". Die beiden stellten bis Mitte Juli im Dachbodenbereich eigene Kunstwerke aus und stießen dabei auf diese "Erscheinung". Weltweit sorgen Marienerscheinungen für Schlagzeilen. So wollen Tausende Straßenpassanten eine Marienerscheinung an der Wand eines Hauses in Chicago gesehen haben. Oder es verdienen Leute mit Kuriositäten viel Geld. So geschehen mit einem 10 Jahre alten Käsebrot, in dem das Antlitz der Jungfrau Maria getoastet war und bei "ebay" um stolze 28.000 Dollar von einem Casino erworben wurde … "Hin und wieder höre auch ich davon. Oft haben Menschen in ihren Träumen Erscheinungen", erklärt der Grazer Obdachlosenpfarrer Wolfgang Pucher. Als Beispiel nennt er das Erlebnis eines Grazer Ehepaares, das während einer Wanderung auf dem Plabutsch intensiv Weihrauch gerochen hatte. Und: "Erscheinungen bzw. die Offenheit für transzendente Erfahrungen haben in den letzten Jahren leicht zugenommen!"
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